Wintergemälde
Der Garten zum Wintergemälde erstarrt,
raureif für alles, das da noch harrt.
Am Fenster fröstelt der Blick, bricht kalt
durch das blumig eisige Glas, nebelblass,
um noch verstreute Worte zu finden,
den Winter in Reime zu binden.
Vielleicht um mein Herz zu enteisen,
ins Warmwörtertum zu reisen,
oder dem Frühling im Vers entgegen zu eilen.
Außer Sternentod nichts gewesen,
brachte nur karges Licht zwischen die Zeilen,
um den Winter, da draußen, weiter zu lesen.
@Lisa Nicolis

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